FAUST-REGEL 6: Du sollst die Maschine nutzen!

März 15th, 2021 by Christian Faust - Posted in Deutsch

Wer den technischen Fortschritt nicht nutzt, verliert schnell den Anschluss. Trotzdem sind viele Menschen skeptisch. Das ist bei Maschinenübersetzung nicht anders.

Jede Technologie ist anfänglich fehlerbehaftet. Unvorhergesehene Sachverhalte führen zu unerwarteten, mangelhaften Ergebnissen. Eine Entwicklung, die zu tragfähigen Resultaten führt, braucht Zeit und Erfahrung. Das ist nun einmal so. Wie verhält es sich mit

Maschinenübersetzung?

Wir kennen alle Google Übersetzer und DeepL. Was haben wir gelacht! 😂

Doch die Zeiten, in denen wir uns amüsieren konnten über kuriose Übersetzungslösungen nähern sich dem Ende. Die Maschinen werden immer besser.

Drei Probleme bestehen allerdings fort und werden so bald nicht in den Griff zu bekommen sein:

  • Keine Garantie für die Richtigkeit
  • Schlechte Qualität bei Fachtexten
  • Keine Konsistenz bei Fachbegriffen

Auf der anderen Seite lassen sich u.a. die folgenden Vorteile feststellen:

  • Einfache Sätze und Sachverhalte bereiten kaum noch Probleme
  • Der geringe Aufwand für die Rohübersetzung lässt mehr Zeit für die Überarbeitung
  • Eine neuronale Übersetzungsmaschine lernt ständig hinzu

Mit diesem Vorwissen lässt sich arbeiten. Wir müssen nur die Ressourcen nutzen, die uns traditionell bereits zur Verfügung stehen:

  • Know-how eines erfahrenen Fachübersetzers
  • Translation Memory mit bestehenden Übersetzungen
  • Glossar der kundenspezifischen Fachbegriffe

MAeX (Postediting)

Auf dieser Grundlage haben wir bei FaustTranslations unsere Lösung MAeX entwickelt, die mittlerweile für zehn Sprachen zur Verfügung steht. Wir bieten MAeX seit über zwei Jahren mit wachsendem Erfolg an.

Voraussetzung für ein funktionierendes Postediting-Modell ist zunächst eine professionelle neuronale Übersetzungsmaschine. Da für die Entwicklung eine große Datenmenge benötigt wird, funktioniert MAeX erst für eine begrenzte Anzahl von Sprachkombinationen. Die wichtigsten Geschäftssprachen sind jedoch bereits abdeckt.

Wie gehen wir vor?

Unsere Projektmanagerinnen ermitteln für die Sprachkombination und das Fachgebiet die am besten geeignete Übersetzungsmaschine. Im nächsten Schritt wird die Vorübersetzung unter Verwendung des Translation Memorys und des Glossars erstellt. Im letzten Schritt überarbeitet eine Fachübersetzerin die gesamte Übersetzung vollständig.

Da die Übersetzerin diejenigen Teile, die aus bereits bestehenden Übersetzungen übernommen werden können oder die keine oder nur unwesentliche Überarbeitungen verlangen, zügig kontrollieren kann, verkürzt sich die Bearbeitungszeit wesentlich.

Hier spielt eine wichtige Rolle, wenn Kunden den Service wiederholt nutzen, da der spezifische Datenbestand immer größer wird. Die Vorübersetzung wird also immer besser, die Kosten und der Zeitaufwand sinken, während gleichzeitig die Qualität zunimmt.

Neu auftretende Fachbegriffe werden bei der Übersetzung in das Glossar aufgenommen. Die Terminologie ist somit immer auf dem letzten Stand. Um mögliche Rückfragen und Klärungen mit dem Kunden kümmert sich die Projektmanagerin.

Was heißt das unter dem Strich?

  • Wesentlich geringere Kosten ❗️
  • Kürzere Lieferzeit ❗️
  • Gleiche oder bessere Qualität ❗️

Eine Maschine versteht keinen Spaß!

Aber Achtung: Nicht alle Texte sind für MAeX in gleicher Weise geeignet. Zum Beispiel eignen sich Marketing- und Verkaufstexte eher weniger. Werbliche Sprache, Anspielungen, Witze, Ironie, Wortspiele, Redewendungen sind nichts für eine Übersetzungsmaschine. Ebenso erfordern Texte, die Lokalisierung oder Transkreation verlangen, einen anderen Ansatz.

Unsere Projektmanagerinnen prüfen jeden Text auf die MAeX-Eignung und beraten Dich gerne von Fall zu Fall.

Die Faust-Regel 6 „Du sollst die Maschine nutzen“ sagt klar und deutlich, dass du ZEIT UND GELD SPARST, wenn du die verfügbare Technologie richtig einsetzt.

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