The show goes on

5600 Aussteller aus 66 Ländern auf dem Messegelände in Düsseldorf  

Nichts für schwache Nerven oder mangelnde Kondition: Die MEDICA als weltgrößte Medizinmesse im Verbund mit der international führenden Zuliefererfachmesse COMPAMED beeindruckte durch schiere Größe, einen enormen Besucherandrang von der ersten Minute an und technologischen Fortschritt.

Digitalisierung, Digitalisierung, Digitalisierung

Festzustellen in allen Bereichen war die weiter um sich greifende Digitalisierung, wenn nicht unmittelbar im Produkt selbst, so doch in den verbundenen Prozessketten, sei es in Entwicklung, Produktion, Marketing oder Vertrieb. Der Weg ist eindeutig: Ohne Digitalisierung geht nichts mehr.

Nehmen wir OP-Bildschirme mit 3D-Funktionen, die dem Chirurgen eine räumliche Wiedergabe seines Arbeitsraums ermöglichen und damit eine sehr viel höhere Präzision als bisher üblich bieten. Oder er verwendet bei seinem Eingriff eine Datenbrille, die ihm die exakte Position von Lymphknoten einblendet und auf diese Weise wertvolle Hilfestellung leistet im Rahmen von Tumoroperationen.

Arzttermine waren gestern

Immer häufiger finden sich medizinische Anwendungen für Smartphones, Tablets oder Wearables, die mittlerweile mit Macht in den Markt drängen. Die Frage ist tatsächlich, wie lange es noch dauern wird, bis wir uns zeitraubende Arztbesuche sparen können, weil es effizientere Lösungen gibt. Zu nennen wäre als Beispiel das intelligente Pflaster, das den Wundheilungsprozess mittels Temperaturmessung überwacht. Unregelmäßigkeiten werden dem Patienten oder Arzt via App direkt mitgeteilt.

Die COMPAMED als Zuliefererfachmesse zeigte entsprechend zukunftsweisende Technologielösungen, vom Materialbereich über produktionstechnische Fragen, verschiedenste Bauteile und Komponenten, Aspekte der Qualitätskontrolle bis hin zur kompletten Auftragsfertigung.

Andere Branche, gleiche Sorgen

Die Gespräche mit den Ausstellern, die auf der MEDICA und der COMPAMED vertreten waren, zeigten deutliche Übereinstimmungen mit denen auf anderen internationalen Messen in diesem Jahr, sei es Hannovermesse, Interpack oder EMO gewesen:

  • Regulatorische Bestimmungen verlangen die Übersetzung der Betriebsanleitungen in die jeweilige Sprache des Landes, in dem das Produkt in Verkehr gebracht wird;
  • Marketing funktioniert nur in der Sprache des Kunden (und Betriebsanleitungen verkaufen keine Produkte);
  • kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich zunehmend steigenden Belastungen im Übersetzungsmanagement ausgesetzt, weil:
    • Sprachkombinationen
    • Umfänge des Contents
    • Kanäle
    • regulatorische Anforderungen
      überpropotional zunehmen und die internen Ressourcen fehlen.

Also outsourcen, oder?

Die Globalisierung bietet eben nicht nur den Vorteil, dass eine Vielzahl von Märkten unmittelbar erreichbar ist, sondern diese Märkte müssen auch adäquat bedient werden. Das bedeutet für viele Unternehmen, dass sie zunächst in Vorleistung gehen müssen. Das Produkt ist marktreif und verkauft sich daheim gut, doch im Ausland? Wie kommen wir dorthin, wie sprechen wir die Kunden dort richtig an, wie hoch sind Aufwand und Kosten? Wie sicher ist der Erfolg?

Das sind gewichtige Fragen. Doch wer kann es sich leisten, den Schritt der Internationalisierung nicht zu tun, wenn der Wettbewerb bereits auf dem Weg ist?

Das Outsourcing von Aufgaben, die für den Geschäftserfolg wesentlich sind, aber nicht zum Kerngeschäft zählen, stellt einen gangbaren Weg dar. Je nach Unternehmensgröße handelt es sich dabei sogar um den einzig gangbaren Weg.

Eins ist sicher: Outsourcen ist eine Lösung, die auf Vertrauen fußt.

Wer gibt Ihnen DIE GARANTIE, dass Sie auf den richtigen Partner und die richtige Lösung setzen? Nach welchem Kriterium würden Sie entscheiden?

  • Preis
  • Dauer der Marktpräsenz
  • Erfahrung
  • Referenzen
  • Qualitätsversprechen
  • Persönliches Gespräch
  • GARANTIE

Oder nach einem anderen Kriterium? Lassen Sie mich wissen, welches für Sie den Ausschlag gibt.

Bleiben Sie mir gewogen,
herzlichst,
Ihr Christian Faust 

Teilen aufGoogle+LinkedIn