Warum Übersetzungsmanagement eine unternehmenskritische Aufgabe ist - Teil 2

ÜBERSETZUNGSMANAGEMENT IST NICHTS FÜR DUMMIES

In meinem vorherigen Blogartikel hatte ich Ihnen empfohlen, die richtigen Tools und Workflows für Ihre Übersetzungsprozesse zu verwenden. 

DAS TOOL

Eine Bemerkung vorweg: Moderne CAT-Tools sind komplexe Arbeitsumgebungen für Fachleute. Welches Tool sollten Sie als mittelständisches Unternehmen also einsetzen? Die einfachste Antwort: gar keins! Denn:

  • Wie viel internes Personal möchten Sie für das Übersetzungsmanagement aufwenden?
  • Wie hoch ist die linguistische Kompetenz Ihrer Mitarbeiter?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Die häufigsten Antworten, die ich in Beratungsgesprächen höre, lauten:

  • So wenig Personal wie möglich;
  • Es gibt einige Mitarbeiter, die Englisch können;
  • Eigentlich haben wir kein Budget.

Also: Vergessen Sie das Tool.

Stattdessen wählen Sie einen kompetenten Partner, der sich darum kümmert. Ihr unmittelbarer Vorteil: Problem gelöst!

DER WORKFLOW

Warum sollten Sie Aufgaben übernehmen wollen, die nicht in Ihre Kernkompetenz fallen? Das Ergebnis wird niemals Ihren Vorstellungen und Erfordernissen entsprechen.

Falls Autoreparaturen, Gartenarbeit oder Nähen zu Ihren Hobbys zählen, werden Sie sich gerne mit diesen Aufgaben beschäftigen und im Laufe der Zeit zu einem Spezialisten in Ihrem Hobby werden. Andernfalls stützen Sie sich auf die zuverlässige Arbeit von Fachleuten.

Zu den Aufgaben im Übersetzungsmanagement, die regelmäßig anfallen, zählen:

  • Erfassung der Terminologie
  • Pflege der Translation Memorys
  • Alignment
  • Konvertierung von Dateien in das Bearbeitungsformat
  • Prüfung und Vorbereitung der Ausgangstexte
  • Auswahl der geeigneten Fachübersetzer je nach Sprachkombination und Fachgebiet
  • Entsprechende Auswahl der Lektoren
  • Überwachung aller Projektmeilensteine
  • Query-Management zwischen allen Projektbeteiligten
  • Qualitätssicherung
  • und viele mehr.

(Für unbekannte Fachbegriffe siehe hier: Was meinen wir, wenn wir ... sagen)

Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei um spezialisierte Tätigkeiten handelt, die viel Know-how und Erfahrung verlangen.

Wollen Sie sich das wirklich antun?

Nach meiner Vorstellung sollte für ein mittelständisches Unternehmen der perfekte Workflow so aussehen:

  • Sie senden uns die zu übersetzenden Dateien
  • Unser Projektmanager klärt mit Ihnen alle Details
  • Sie erhalten die fertigen Übersetzungen zum vereinbarten Termin

Optimalerweise steht bei Ihnen ein Ansprechpartner für fachliche Fragen zur Verfügung und finden in regelmäßigen Zeitabständen (z.B. jährlich) Treffen statt, um übergeordnete Fragen zu klären und die Abläufe weiter zu optimieren.

So einfach geht das

Wir erfassen sämtliche Übersetzungen, erstellen die Terminologie und optimieren Preis und Qualität für Folgeaufträge. Auf Wunsch binden wir Ihre Mitarbeiter (Terminologen, Proofreader, …) vollkommen unkompliziert in den Workflow ein.

Das ist für Sie kostenlos und in unserem Leistungspaket enthalten.

Das Ziel ist, Sie von allen Sorgen und Aufgaben im Übersetzungsmanagement zu entlasten. Damit Sie sich auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Einfacher geht nicht

Ich kann Ihnen nur raten: Machen Sie es sich leicht.

Herzlichst

Ihr Christian Faust

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