Hannovermesse 2017 - Herausforderung Globalisierung

Die Globalisierung ist in vollem Gange

Über 6.500 Aussteller und 200.000 Besucher. Allein diese Zahlen beeindrucken. Und die Wirklichkeit toppt wie immer die Vorstellungkraft: riesige Hallen, prall gefüllt mit Industrieprodukten, Robotern, Innovationen, ... Menschen aus aller Herren Länder.

In zahlreichen Gesprächen und Beratungen sowie in unserem Workshop konnten wir uns ein genaues Bild der Marktsituation und der Erfordernisse vor allem der kleinen und mittelständischen Unternehmen machen.

Die Situation lässt sich grob zusammenfassen:

  • Eine wesentliche Herausforderung ist die Notwendigkeit, mehr und mehr Sprachkombinationen und wachsende Textumfänge (technische Dokumentation, Marketing- und Messeunterlagen, Webseiten, e-Shops, ...) in den Griff zu bekommen.
  • In vielen KMU gibt es keine geregelte Zuständigkeit und Verantwortlichkeit für das Übersetzungsmanagement. Oft wird die Aufgabe an die Marketingabteilung delegiert, obwohl keine linguistischen Ressourcen zur Verfügung stehen.
  • Es gibt keine Kriterien zur Auswahl und Beurteilung des Sprachendienstleisters. Viel zu oft wird über das regionale Kriterium (wen gibt es denn hier in der Nähe?) oder das Preiskriterium (wer ist der billigste?) entschieden.
  • Vor allem fehlt eine Strategie: Fremdsprachenanforderungen werden nach dem Troubleshooting-Prinzip behandelt und von Fall zu Fall "erledigt". Eine vorausschauende oder systematische Herangehensweise fehlt. 

Übersetzungsmanagement ist eine unternehmenskritische Aufgabe

Die mangelnde Aufmerksamkeit gegenüber dieser Aufgabe macht zeitweise sprachlos. Unternehmen stecken Hunderttausende und Millionen in Forschung, Entwicklung und Produktion, um dann an der Aufgabe zu scheitern, ihr Produkt auf den Auslandsmärkten kompetent zu kommunizieren.

Die gute Nachricht

Wir haben Licht am Ende des Tunnels gesehen. Eine zunehmende Zahl von Unternehmen öffnet sich für eine neue Sichtweise, bei der die Globalisierung der Märkte ebenso eine Rolle spielt wie die ständige Präsenz des Internets und der sozialen Medien. Die Beratungsresistenz nimmt gerade bei jüngeren Mitarbeitern in den Unternehmen ab, die aus eigener Erfahrung wissen, wie soziale Medien funktionieren und dass ausländische Märkte nur über die Landessprache bedient und erobert werden können.

Beratung tut Not

Dies die Haupterkenntnis unserer Woche auf der Hannovermesse. Und diese Aufgabe gehen wir mit Motivation und Begeisterung an. Denn wir sehen das Potential für unsere Kunden, das sich hier bietet.

In diesem Sinne werden wir die Interpack 2017 in Düsseldorf besuchen (4.-10. Mai 2017). Und selbstverständlich sind wir auch im kommenden Jahr auf der Hannovermesse 2018 dabei (23.-27. April 2018).

Vielen Dank nochmals an alle Besucher, Aussteller und Interessenten auf der Hannovermesse 2017 und ebenso an das Messe-Team für eine herausragende Begleitung und Betreuung. Bis nächstes Jahr!

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