E-Commerce und Internationalisierung

Erfolgreich ist, wer die Sprache des Kunden spricht

Zwar dominiert Englisch als Hauptverkehrssprache weiterhin, doch haben Untersuchungen in jüngster Zeit nachgewiesen, dass Kunden zunehmend Angebote bevorzugen, die in ihrer eigenen Sprache geschrieben sind. Der Trend zur Regional- und Muttersprache ist eindeutig.

Das ist offensichtlich, wo es um technische Beschreibungen und Detailinformationen, wie zum Beispiel auch Garantiebedingungen geht. Der Interessent will sichergehen und liest die Information daher lieber in seiner eigenen Sprache. Kann der Anbieter die entsprechende Sprache nicht bieten, wird der vermeintliche Kunde sicher woanders fündig.

Käufer sind emotionale Wesen

Nicht ganz so offensichtlich ist der Umstand, dass sich Menschen in ihrer eigenen Sprache ganz einfach sicherer und besser aufgehoben fühlen. Wir wissen heute, dass Kaufentscheidungen nicht überwiegend auf rationalen Erwägungen beruhen, sondern dass Emotionen den Ausschlag geben (und dass die Kaufentscheidung bereits emotional gefällt ist, bevor wir uns eine rationale Rechtfertigung zusammenbasteln).

Was für Auslandsmärkte klar ist, gilt ebenso für Länder und Regionen mit mehreren Sprachgruppen und, was oft unterschätzt wird, nicht zuletzt für Bevölkerungsteile im eigenen Land, die keinen muttersprachlichen Hintergrund haben.

Auf Deutsch: Englisch wird von den meisten Kunden verstanden und ist Pflicht, weiter kommt man mit Webseite, Shop und Service in der Benutzersprache.

Für den nächsten erfolgreichen Schritt beim Verkauf im Ausland passen Sie Ihre SEO-Strategie entsprechend an und optimieren die Keywords unter Berücksichtigung der Gewohnheiten und kulturellen Gepflogenheiten der Zielgruppen im Zielland. Eine einfache Übersetzung genügt hier meist nicht!

Und nicht zu vernachlässigen ist der Kundenservice vor und nach dem Kauf. Hier schrecken viele Unternehmen zurück, weil sie einen hohen Aufwand und demzufolge hohe Kosten fürchten.

Das ist natürlich Unsinn!

Denn: Unternehmen stecken große Summen in Forschung, Entwicklung, Produktion, Verwaltung usw. und haben schließlich ein fertiges Produkt, das nur verkauft werden muss. In der Regel sind es nicht die Landesgrenzen, die einen Verkauf behindern, sondern Sprachgrenzen. Doch entgegen aller Befürchtungen hat diese Hürde eine niedrige Höhe. Die Lösung für das Problem (das oft nur im Kopf existiert) ist meist erstaunlich einfach und kostengünstig. Wir beraten Sie gerne.

 Kurz: Wenn Sprachgrenzen Ihr Produkt ausbremsen, sollten Sie Abhilfe schaffen!

Informationen, Anregungen und einen Ausblick, wohin uns die Reise führen wird, finden Sie zum Beispiel beim A-COMMERCE DAY in Wien am 9.11.2017. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort über Ihre Herausforderungen unterhalten könnten. Kontaktieren Sie mich!

Und bleiben Sie mir gewogen, 

Ihr Christian Faust

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